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Liebe Gymnastikfreunde

 

Unsere Gymnastikgruppe am Mittwochabend hat  herbe Veränderungen hinnehmen müssen.  Leider konnte Alina  die Sportstunde am Mittwochabend nicht mehr wahrnehmen.   Es war Alina nicht mehr möglich, die Zeiten mit ihrem Studium zu vereinbaren. Wir bedauerten es sehr. Für eine Übergangszeit hatte sich Barbara bereiterklärt, die Sportstunde zu übernehmen. Aber leider musste auch Barbara diese Stunde wieder aufgeben.

Dadurch sind wir in große Bedrängnis geraten, da einfach kompetente und qualifizierte Übungsleiterinnen nicht zu bekommen sind. Aber wie sagt man: Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Die Suche geht weiter.

 

Karin Oberthür hat nach langer Zeit die Vertretung der Gymnastikabteilung abgegeben.

Als Nachfolgerin hat sich Karin Behrenbruch gerne bereiterklärt, die Vertretung zu übernehmen.

 

Dafür erfreuen sich die Gymnastikgruppen am Montag, Dienstag, die Mittwoch-Nachmittaggruppe und am Donnerstag über eine etwa gleichmäßige Teilnehmerzahl und es ist immer wieder mit Freude anzusehen, mit wieviel Spaß und Energie diese Stunden wahrgenommen werden.

 

Dieses ist auch ein Verdienst unserer Übungsleiterinnen, die uns von montags bis donnerstags mit BodyFit, Rückenschule, Steppaerobic und Pilates sowie mit flotter Musik fithalten,  es verstehen, uns immer wieder zu motivieren und das wir Spaß an der Bewegung finden.

 

 

                                                                 Das bewährte Motto

                                                                   wer rastet - rostet

                                                           bleibt wie immer bestehen

 

Willkommen ist also jeder, der etwas für seinen Rücken und seine Fitness tun möchte.

 

Brigitte Bloeck

 

Mittwochs-Gymnastik-Gruppe 14:30 bis 15:30 Uhr

 

Die Mittwochs-Gymnastik findet in der Sporthalle Schilksee statt. Unser Training erhält und steigert die Leistungsfähigkeit und Koordination. Die Gymnastik verschafft uns den nötigen Ausgleich zum Alltag und sorgt für neue Kraft. Musik und Bewegung, Spaß und gezielt durchgeführtes Ausdauer- und Krafttraining steigern unsere Lebensqualität. Fitnessgeräte wie unsere großen Gymnastikbälle, Hanteln, Stäbe, Tubes und Redondo-Bälle erhöhen Wirkungen und Reiz unserer Übungen.

 

Koordinations- und Kraftübungen verbessern das Zusammenspiel unserer Sinne, Nerven und Muskeln. Dehnübungen beugen Muskelverspannungen vor und verbessern unsere Beweglichkeit. Durch dosierte Mischung aus Kraft- und Ausdauerübungen erzielen wir eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit und steigern unsere Leistungsfähigkeit.

 

Ziele dieses Gesundheitssports

  • Stärkung der Gesundheitsressourcen wie Kraft, Ausdauer, Koordination, Mobilisation und Gleichgewichtssinn
  • Körperliche und geistige Beweglichkeit
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit
  • Stärkung des Immunsystems und Verbesserung der Regenerationsfähigkeit
  • Förderung der Gehirnleistung durch Bewegung

 

 

Bärbel Möller

 

  1. (Rad)tour nach Wismar (23. – 25.8.2019)

Das Ziel unserer diesjährigen Reise war schnell festgelegt. Für die Zeit vom
23.-25.August 2019 wurde Wismar angepeilt und frühzeitig gebucht.

Unser Hotel sollte das „Speicherhotel“ sein, ein Hotel, das aus drei alten Giebelhäusern mit 2 weiteren Hofgebäuden besteht. Mit dem Zug und zweimaligem Umsteigen waren wir schon mittags da und mussten unsere Koffer zunächst in den sog. Kofferraum deponieren. Um 13:00 Uhr war schon unser Stadtführer gebucht, der pünktlich zur Stelle war. Noch nie hatten wir einen so netten und kenntnisreichen Stadtführer, der uns gezielt durch die Stadt und die Sehenswürdigkeiten führte. Wismar ist eine Stadt, in der alles fußläufig zu erreichen ist. Gott sei Dank hatten wir alle das richtige Schuhzeug an, denn alle Straßen sind mit altem Kopfsteinpflaster ausgestattet. Die Führung war wie gesagt sehr interessant und umfangreich gestaltet und weil wir alle sehr wissensdurstig waren, hat er von sich aus noch eine Stunde angehängt.

Auch Wismar war in den letzten Kriegstagen bombardiert worden; die entstandenen Lücken sind im alten Stil wieder aufgebaut worden. Von den drei großen Kirchen ist eine nicht wieder hergerichtet worden. Nur der große Turm ist als Wahrzeichen stehen geblieben, die Umrisse der Gesamtanlage hat man als niedrige Mauer gestaltet.

Nach dem endgültigen Einchecken wurde ein wenig geruht, bis wir uns auf die Suche nach einem Eßlokal machten. Ich hatte mir einige bekannte Restaurants gemerkt, aber alle waren voll belegt und konnten uns auch für den nächsten Tag keine Hoffnung machen. Gelandet sind wir schließlich in unserem Hotel, wo die Küche auch gut war, aber Personalmangel herrschte. Wir haben sehr, sehr lange warten müssen.

Am nächsten Tag sollte der sportliche Teil der Reise folgen. Fahrräder für die Radtour waren schon geordert. Auch da gab es eine kleine aber nicht unwesentliche Panne. Karin Kl. und ich waren beide flügelarm und konnten nicht mitradeln.

Gewartet haben wir auch am folgenden Tag. Nach einem flotten Marsch zum Fahrradverleih am Hafen ging es gleich wieder zurück zum Hotel, weil unsere Räder schon in der Frühe in der Tiefgarage abgestellt worden waren! Dass es keine persönliche Übergabe durch den Verleiher gab, rächte sich für eine Karin bitter. Sie hatte den Tag auf einem E-Bike genießen wollen und bewegte nun ein schweres Fahrrad ohne Unterstützung durch die Batterie. Nach etwa 10 Kilometern waren wir auf der Insel und Karin auf ihrem Tiefpunkt. Wir suchten Plätze im Schatten, hilfreiche Hände drückten auf dem Display rum, der Verleiher gab Anweisungen per Telefon, die genau ausgeführt wurden. Nichts ging! Nach gefühlt einer Stunde kam er mit dem Sprinter, hob das Ersatzfahrrad raus, nahm das andere, drückte kurz auf einen kleinen Stift auf der Rückseite und meinte:"Geht doch." Hätte er das Geheimnis am Telefon verraten, hätte er sich die Fahrt sparen können und an der Leihgebühr, immerhin 30 Euro pro Tag, etwas verdient. 

Hätte, hätte, Fahrradkette.... die Ketten hielten. Wer hätte die wohl reparieren können?

Wir fuhren nach Norden zum Gollwitzer Strand. Wir hätten noch 100 Meter durchs Wasser waten müssen, um dann von der flachen Düne baden zu können. Also ging es weiter Richtung Westen auf dem schönsten Radweg auf Poel, wie uns ein Tourist sagte. Der Weg ist auf beiden Seiten von Buschwerk und Bäumen gesäumt, die vor Wind und Sonne schützen und dennoch auf der Wasserseite immer den Blick auf die Ostsee freigeben. Am Schwarzen Busch, einem sehr belebten Ort mit großem Strand, Parkplatz und Lokalen entschieden wir uns nach einer Eis-Kaffee-Pause
(und einem Blick auf die Uhr) den ganzen Westen der Insel rechts liegen zu lassen und traten den Rückweg an - mit Rückenwind! Hui, das war ein leichtes Fahren! In Kirchdorf, dem Hauptort der Insel, gab es eine Pause für Eis oder Kultur. Die Kirche ist immerhin im13. Jahrhundert begonnen worden und enthält viele Schätze, für deren Pflege leider das Geld fehlt. Dann ging es weiter mit der Schubkraft des Windes und kurzen Stopps. Ungeduldige Teilnehmerin ruft: "Warum haltet ihr denn schon wieder an?"  Antwort: " Wir wollen gucken." Poel ist völlig unspektakulär, jedoch eine AUGENWEIDE. Schon wenige Meter Höhe erlauben eine weite Sicht über nichts als Felder, Alleen und Wasser. Der Blick vom Damm auf die blauen Wasserflächen und die grünen Wiesen, die in vielen Windungen ineinander übergehen, ist Balsam für die Seele und lenkt ab von dem ein oder anderen Weh des Leibes; denn bis nach Wismar sind es wieder 10 Kilometer! Die Radwege auf Poel sind gut ausgebaut und oft begleitet von Apfelbäumen mit großen Früchten, die wir probieren mussten - trotz August.


Während also die verbliebenen 12 Damen in Richtung Poel unterwegs waren, haben Karin und ich uns erst einmal ein ganz tolles Straßenkonzert angehört (Piano und Flügelhorn) und sind dann auf die Suche nach einem Lokal für den Abend gegangen. Kurz gesagt: wieder Pleite. Aber: gegenüber unserem Hotel hatten wir schon vorher ein Restaurant entdeckt, das uns äußerlich nicht unbedingt angelockt hat. Nach dem Studium der Speisekarte haben wir den Eintritt gewagt, und siehe da. Es war gemütlich und das Essen abends war perfekt. Fazit: warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Unseren obligatorischen Aperol haben wir dann aber doch auf der Terrasse eines neuen italienischen Restaurants am Hafen genossen.

Unser Zug nach Hause sollte am nächsten Tag mittags abgehen. So hatten wir noch Zeit zu einem weiteren Stadtbummel. Unsere Koffer durften wir erneut im sog. Kofferraum deponieren. Heidelore hatte Glück, ihr wurde von einer Servicekraft der Koffer abgenommen mit der Frage, wo er denn hin solle. Mit Heidelores Bescheid „erst einmal in den Kofferraum, denn wir wollen noch in die Stadt“ gehen, war für uns die Frage geklärt und los ging‘s. Nach einem ausgiebigen Rundgang und einer Portion Eis waren wir wieder im Hotel, unser Gepäck abzuholen. Wo war Heidelores Koffer? Die Rezeption zuckte die Schulter. Schließlich war die Servicekraft ausgemacht und auf Heidelores Frage nach ihrem Koffer bekam sie die Antwort: „Ja, ich wusste ja nicht wo ihr Wagen steht („Kofferraum“). Dieser Witz sorgte natürlich über Längen zu Lachanfällen – wie überhaupt an diesem Wochenende viel gelacht wurde. Wieder einmal hat sich das besondere Miteinander unter uns gezeigt.

DANKE Euch Mädels für viele schöne Erlebnisse und Stunden.

DANKE an Karin O., Karin B., Karin Kl., Karin K., Marion, Dagmar, Birgitt, Elke (die den Bericht über Poel verfasst hat), Roswitha, Heidelore, Hanne (die wieder eifrig fotografiert hat), Gertraud und Joane.

Auf nächstes Jahr freut sich


Eure Uschi Manzewski

   

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